
Piet James Haeuser * 1965
Forum Achtsamkeit seit 1999
Dipl. Qigong & Taijiquan Lehrer
Meditationserfahrung seit 1998
Systemische Ausbildung Stellwerk
Erwachsenenbildner SVEB
Lehrjahre bei:
Dzongsar Khyentse
Tsoknyi Rinpoché
Chen Xiaowang
Cate Wallis
Zhang Xiao Ping
H.P. Sibler
Regula Stehli
Ruth Allamand
Meine Reise mit Meditation, Qigong und Taijquan
Im Jahr 1986 führte mich die Empfehlung einer Freundin nach Interlaken – zu einem Meditationsseminar über „Die Natur des Geistes“. Was wie ein einfacher Schritt erschien, wurde für mich zu einer tiefgreifenden Wende: Zum ersten Mal begegnete ich den Lehren des Buddhismus, eingebettet in die Weisheit der Vajrayana-Tradition. Diese erste Berührung war wie ein Funke – eine Initialzündung, die mich in den folgenden Jahren zu verschiedenen Meisterinnen und Meistern des tibetischen Buddhismus führen sollte.
Ein Jahr später, 1987, stieß ich durch einen Zeitungsartikel auf Taijiquan. Die Langsamkeit und das bewusste Innehalten faszinierten mich – Elemente, die auch in der Meditation eine zentrale Rolle spielen. Mein rastloser Körper und mein unruhiger Geist fanden über diese beiden Wege Zugang zu einer neuen Wahrnehmung und inneren Sammlung.
Anfang der 90er Jahre entschloss ich mich, in München eine Ausbildung in Qigong zu beginnen. Die fließenden Bewegungen, die strukturierte Arbeit mit Körper und Atem – all das vertiefte mein Verständnis für das Zusammenspiel von Bewegung, Achtsamkeit und Energie.
Ende der 90er Jahre gründete ich die Taiji & Qigong Schule Zentralschweiz, aus der später das Forum für Achtsamkeit entstand. Gemeinsam mit meinen Lehrerinnen und Lehrern entwickelte ich dreijährige Ausbildungen im Qigong, die fundiertes Wissen mit praxisnahem Üben verbanden. Parallel dazu unterrichtete ich regelmäßig Taijiquan – ein fester Bestandteil im Wochenverlauf.
Heute, nach vielen Jahren des Unterrichtens und Lernens, ist es mir ein Anliegen geworden, einfache und alltagstaugliche Methoden der Meditation und des Qigong zu vermitteln. Die buddhistische Tradition – mit Meditation, Reflektion und innerer Sammlung – bildet dabei ein tragendes Fundament. Denn diese Praxis hilft uns, wieder bei uns selbst anzukommen. Sie lädt uns ein, zu entspannen, durchzuatmen – und unseren ruhelosen Geist nach Hause zu führen.